Gewässerschutzrichtlinie

Die Europäische Gewässerschutzrichtlinie dient dem Erhalt und Schutz bestehender Gewässer und Gewässerrandstreifen und enthält die Listen I (schwarze Liste) und II (graue Liste) für wassergefährdende Stoffe. Die Richtlinie soll helfen, die Verschmutzung infolge der Ableitung gefährlicher Stoffe in die Gewässer der Gemeinschaft besser kontrollieren und eindämmen zu können.

Die Mitgliedsstaaten der EU dürfen beispielsweise bestimmte wassergefährdende Stoffe nur mit Genehmigung der zuständigen Behörde des Mitgliedstaates ins Abwasser oder in die Gewässer einleiten. In der Genehmigung sind die Emissionsnormen an den Umweltqualitätsnormen auszurichten und festzulegen. Für Stoffe der Liste II haben die Mitgliedstaaten Minderungsprogramme aufzustellen und der Kommission darüber zu berichten.

Wassergefährdende Stoffe sind feste, flüssige oder gasförmige Stoffe, die die physikalischen, chemischen oder biologischen Eigenschaften des Wassers nachhaltig und nachteilig verändern. Hierzu gehören u.a. Lösemittel, mineralölhaltige Rückstände, Pflanzenbehandlungsmittel, Schwermetalle (z. B. Cadmium, Quecksilber), Phosphate sowie halogenierte Kohlenwasserstoffe, Säuren, Laugen, PCB usw.

Infoblatt Trinkwasserverordnung

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem » Infoblatt "Trinkwasserverordnung".

Das könnte Sie auch interessieren