Wasserfibel

Wasserglossar

Die Aufbereitung zu Trinkwasser und die Klärung des Abwassers ist kompliziert und wird durch viele Gesetze geregelt. Oft tauchen Begriffe auf, die man dabei als Laie nicht versteht.

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Definition:

Von der UNO weltweit proklamierter Tag (22. März), um auf Fragen und Probleme zum Thema Wasser aufmerksam zu machen.

Definition:

Feste Stauanlage im Tal eines Wasserlaufes, die über den Querschnitt eines Wasserlaufes hinaus den Talquerschnitt ganz oder teilweise abschliesst und einen Stauraum bildet. Bestandteile der T. sind Absperrbauwerk, Stauraum und Betriebsanlagen.

Definition:

Wasserfassung zur Entnahme von Grundwasser aus grösseren Tiefen; wird meist durch Bohrungen geschaffen.

Definition:

Begrenzt bei starken Regenfällen den Kläranlagenzufluss auf die Menge, die von der Kläranlage aufgenommen und gereinigt werden kann.

Definition:

Schmutz- und Niederschlagswasser werden im Gegensatz zur Mischkanalisation getrennt abgeleitet, wobei das Regenwasser direkt in ein Gewässer eingeleitet werden kann.

Definition:

Für den menschlichen Genuss und Gebrauch geeignetes Wasser, das bestimmte in Gesetzen und anderen Rechtsnormen festgelegte Güteeigenschaften erfüllen muss (Trinkwasserverordnung). Die Grundanforderungen an einwandfreies T. bei lebenslangem Genuss sind: frei von Krankheitserregern, keine gesundheitsschädigenden Eigenschaften, keimarm, farblos, kühl, geruchlos, geschmacklich einwandfrei und geringer Gehalt an gelösten Stoffen.

Definition:

Liefert Ergebnisse durch sensorische, chemische, physikalische und mikrobiologische Untersuchungen des Trinkwassers.

Definition:

Oberbegriff für Massnahmen zur Verbesserung der Trinkwasserbeschaffenheit. T. ist die in verschiedenen Prozessen ablaufende Behandlung des Rohwassers mit physikalischen, chemischen und biologischen Wirkungsmechanismen, um seine Beschaffenheit dem jeweiligen Verwendungszweck anzupassen. Zur T. zählen u. a. Filtration , Oxidation (z. B. Enteisenung), Entsäuerung, Enthärtung, Sedimentation, Entkeimung und Sterilisation.

Definition:

Gesamtheit aller Trinkwasserleitungen, -armaturen und -anlagen eines Hauses ab Wasserzähler.

Definition:

Wird durch die Trinkwasserverordnung geregelt. Danach ist es verboten und strafbar, Trinkwasser so zu gewinnen, herzustellen und zuzubereiten, dass dessen Genuss die menschliche Gesundheit zu schädigen geeignet ist.

Definition:

Abgegrenztes, gekennzeichnetes Gebiet zum Schutz der Wassergewinnung - vor allem in Gebieten mit intensiver landwirtschaftlicher und wirtschaftlicher Nutzung. Die Funktion der T. ist eine Sicherung, die über die Grundforderung des Umweltschutzes hinausgeht und z. T. erhebliche Nutzungsbeschränkungen einschliesst. Das T. besteht im Allgemeinen aus dem Fassungsbereich, der engeren und der weiteren Schutzzone.

Definition:

Trinkwasseranalyse

Definition:

"Erlassene Verordnung über Trinkwasser und Wasser für Lebensmittelbetriebe. Sie enthält u. a.:• Bestimmungen über die Beschaffenheit des Trinkwassers• Pflichten des Unternehmens oder sonstiger Betreiber einer Wasserversorgungsanlage• Massnahmen zur Überwachung durch das Gesundheitsamt• Grenzwerte für physikalische, chemische und mikrobiologische Parameter• Angaben über chemische und bakteriologische Untersuchungsverfahren• Angaben über Art und Häufigkeit von Wasseruntersuchungen"

Definition:

Zweckverband

Definition:

Fläche auf dem Gelände einer Kläranlage, auf welche Klärschlamm nach der Schlammstabilisierung zur natürlichen Entwässerung aufgebracht wird. Es ist eine veraltete Bezeichnung für Schlammentwässerungsplätze.

Definition:

Anlagenteil zur biologischen Abwasserreinigung: Abwasser rieselt durch einen mit groben Füllstoffen aus Schlacke, Gesteinsmaterial oder Kunststoffen gefüllten Behälter.

Definition:

Verringerung der Lichtdurchlässigkeit. Im Grund- und Quellwasser entstehen T. durch organische und anorganische Schwebstoffe sowie durch lebende organische Stoffe (z. B. Plankton).

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