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WENN ZWEI SICH TREFFEN

Wandern auf dem Zschopautalweg

Bei dieser Route erwartet uns der erste Höhepunkt gleich am Anfang, denn wir starten in Augustusburg. Da liegt ein Besuch des wunderschönen Jagdschlosses, das auch die "Krone des Erzgebirges" genannt wird, nahe. An der Station der Drahtseilbahn beginnen wir unsere Wanderung und folgen dem Zschopautalweg hinab, unter einer Bahnüberführung hindurch, nach Erdmannsdorf. Auf der linken Flussseite biegen wir nach rechts in Richtung Flöha ab, dem Standort der Zentralkläranlage Flöha/Niederwiesa. Wir setzen unseren Weg über den Ortsteil Plaue fort.

Ein kleines Naturschauspiel erwartet uns an der Stelle, wo die Flöha und die Zschopau zusammenfließen. Weiter geht es für uns durch den dichten Struthwald und wir folgen der roten Markierung nach Niederwiesa. Von dort aus gelangen wir auf die Talstraße, die uns direkt nach Braunsdorf führt. Vorbei an der historischen Webermühle gehen wir entlang der Dorfstraße in Richtung Ortsausgang. Auf dem Weg nach Lichtenwalde kommen wir auch am Zschopauwehr vorbei und halten kurz inne, um den schnellen Lauf des Wassers zu verfolgen. In Lichtenwalde lohnt sich ein Besuch des Schlosses und seines Barockgartens. Nun folgen wir der Straße wieder zurück bis zur Zschopaubrücke und wandern das letzte Stück unter einer Eisenbahnführung hindurch nach Frankenberg.

Info

ZENTRALKLÄRANLAGE FLÖHA/NIEDERWIESA...

ist ausgelegt für 25.000 Einwohner. Das große Klärwerksgelände einschließlich Regenrückhaltebecken, Reserve- und Ausgleichsflächen hat eine Gesamtfläche von rund 11,8 Hektar.

JAGDSCHLOSS AUGUSTUSBURG ...

wurde in den Jahren 1568 bis 1572 auf dem Schellenberg 516 m ü. NN gebaut. Das Renaissanceschloss diente Kurfürst August als repräsentatives Domizil für seine Jagdausflüge. An einem Porphyrberg gelegen, hat man hier einen wunderbaren Blick auf das weite Umland.

DIE FLÜSSE FLÖHA UND ZSCHOPAU

Der Zusammenfluss beider Flüsse wird im Stadtwappen von Flöha dargestellt: Zwei silbern gekleidete Mädchen stehen Hand in Hand mit jeweils einem Wassereimer in der anderen Hand. Aus den Eimern rinnt Wasser und läuft zu den Füßen der Mädchen ineinander.

 

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