Wasserqualität

Klare Regeln

Eine wesentliche Voraussetzung zum Schutz der Gesundheit ist, dass jegliches Wasser, mit dem der menschliche Körper in Kontakt kommt, Trinkwasserqualität hat. Daher unterliegt Trinkwasser in Deutschland strengen Regelungen, die die Wasserversorger zur kontinuierlichen Prüfung des Wassers und der Leitungssysteme verpflichtet. So können wir in Deutschland völlig sicher sein, dass das im Wasserhahn ankommende Wasser garantiert sauber und gesundheitlich absolut unbedenklich ist.

Qualitätskontrolle beginnt beim Rohwasser

Die Trinkwasserversorgung in Sachsen erfolgt zu etwa 40 Prozent durch Wasserwerke, die ihr Rohwasser aus Talsperren beziehen; im Regierungsbezirk Chemnitz sind es sogar ca. 75 Prozent. Die Qualität des Rohwassers bestimmt wesentlich die Kosten, die einem Wasserwerk bei der Aufbereitung zu einwandfreiem Trinkwasser entstehen. Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen bewirtschaftet daher die Trinkwassertalsperren nach einem integrierten System von Wassermenge und -güte.

Die Bewirtschaftung beginnt bereits in den als Wasserschutzgebiet durch die zuständige Wasserbehörde festgesetzten Einzugsgebieten, deren Struktur und Nutzungen die Beschaffenheit der Talsperrenzuflüsse bestimmt. Diese Beschaffenheit wird auf dem Weg über Vorsperren in den Stauräumen der Hauptsperren durch vielfältige physikalische, chemische und biologische Prozesse beeinflusst. Das Ergebnis ist schließlich die Beschaffenheit des Rohwassers, das an die Wasserwerke abgegeben wi

Wie muss das Trinkwasser beschaffen sein?

Die Trinkwasserverordnung stellt hohe Anforderungen an die Qualität unseres Trinkwassers: Es muss frei von Krankheitserregern, genusstauglich und rein sein. Wer Wasser abgibt, das den Anforderungen an die Trinkwasserqualität nicht entspricht, macht sich strafbar. Dies gilt für Wasserversorgungsunternehmen und Betreiber von Kleinanlagen, aber auch für private Hausinstallationen, wenn aus ihnen Wasser für die Öffentlichkeit bereitgestellt wird, das heißt für Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Gaststätten und sonstige Gemeinschafts-einrichtungen. Dementsprechend tragen auch Vermieter für die qualitätsgerechte Trinkwasserversorgung ihrer Mieter Verantwortung.

Für die mikrobiologischen und chemischen Anforderungen an die Wasserbeschaffenheit gilt:

Im Trinkwasser dürfen weder Krankheitserreger im Sinne des Infektionsschutzgesetzes noch chemische Stoffe in Konzentrationen enthalten sein, die eine Schädigung der menschlichen Gesundheit hervorrufen können. Dementsprechend wird das Trinkwasser nach 43 chemischen und sechs bakteriologischen Parametern untersucht.

Infoblatt Trinkwasser-Schutzgebiete

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem » Infoblatt "Trinkwasser-Schutzgebiete".

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