Trinktipps

 
Gesundes Trinken

Unser ganz normales Leitungswasser ist als Durstlöscher bestens geeignet und mindestens genauso gesund wie Mineralwasser aus der Flasche. Zwischen 1 ½ und 2 Liter Wasser sollte jeder Mensch am Tag zu sich nehmen, empfehlen Ernährungsberater.

Um in den Genuss dieses gesunden Durstlöschers zu kommen, brauchen wir nicht einmal teures Mineralwasser in Flaschen nach Hause tragen. Einfach den Wasserhahn in der Wohnung  aufdrehen und Sie erhalten eines der sichersten und am besten überwachten Lebensmittel Deutschlands. Zudem ist es noch kalorienfrei, von höchster Qualität und unschlagbar im Preis. Ein Glas Trinkwasser kostet im Bundesdurchschnitt nur ca. 0,04 Cent, ein Liter knapp 0,2 Cent. Unser Trinkwasser versorgt den Körper übrigens auch mit wichtigen Mineralstoffen, wie Magnesium und Calcium.

 
Empfehlungen der Ernährungsberater:

 

Sorgen Sie dafür, dass Sie stets eine Karaffe oder ein Glas mit frischem Trinkwasser bereit stehen haben.

Warten Sie mit dem Trinken nicht bis Sie durstig werden.

Trinken Sie etwas zu jeder Mahlzeit und in den Pausen.

Machen Sie es sich zur Gewohnheit, zu jeder Tasse Kaffee oder Tee ein Glas Wasser zu trinken.

Trinken Sie lieber häufiger und dafür weniger.

Nehmen Sie zum Sport immer eine Flasche mit frischem Trinkwasser mit.

Auch auf Reisen und unterwegs sollten Sie über einen ausreichenden Getränkevorrat verfügen.

 Machen Sie Trinkwasser zu Ihrem Lieblingsgetränk.

Sie sind länger als 3 Tage nicht zu Hause? Dann wird empfohlen, das Wasser etwa 5 Minuten laufen zu lassen. Damit  werden schädliche Bakterien, Keime sowie Ablagerungen aus  den Rohrleitungen weggespült. 

Wasser & Leistungsfähigkeit

Nicht nur unser Planet besteht zum größten Teil aus Wasser, auch der menschliche Körper. Ein erwachsener Mensch besitzt etwa einen Wasseranteil von 50 - 60 % des Körpergewichts. Trotz dieser hohen Flüssigkeitsmenge reagiert unser Körper empfindlich auf kleinste Verringerungen im Wasserhaushalt: 30 Tage ohne feste Nahrung kann ein Mensch weitgehend unbeschadet überstehen, doch ein Mangel an Flüssigkeit wird sehr schnell lebensbedrohlich.

Ob im Alltag oder im Berufsleben, in unserer hektischen Zeit wird das Trinken oftmals einfach vergessen, der Durst übergangen. Der trockene Mund ist das wirklich letzte Signal für die Austrocknung. Deshalb ist es besser, gar nicht erst so lange zu warten, sondern stetig über den Tag verteilt etwas zu trinken.

Pro Tag benötigt der menschliche Körper 2 bis 3 Liter Flüssigkeitzufuhr - an besonders heißen Tagen sogar die zwei- bis dreifache Menge – denn durch Schwitzen verliert man ungefähr 1 Liter Flüssigkeit pro Stunde. Fast jeder weiß, dass man dem Körper genügend Flüssigkeit in Form von Wasser, Tee oder Saftschorlen zuführen sollte und dennoch wird immer noch häufig lieber zu Kaffee, Limonaden und alkoholischen Getränken gegriffen, die zum Teil Inhaltsstoffe enthalten, die dem Körper sogar mehr Flüssigkeit entziehen als zufügen.

In diversen ärztlichen Studien wurde festgestellt, dass viele Menschen an einer Wasserunterversorgung leiden. In klimatisierten Räumen verliert der menschliche Körper besonders viel Wasser. Eine solche Unterversorgung kann sich durch Konzentrationsschwäche, Gelenkschmerzen, Stoffwechselbeschwerden oder Nierenstörungen bemerkbar machen. Mediziner, Krankenkassen und Verbände stellten fest, dass an einem normalen Arbeitstag der Leistungspegel bei den Mitarbeitern ab 13 bis 14 Uhr rapide sinkt. Der Grund dafür ist meist die Dehydrierung des Körpers.

Was ist der Unterschied zwischen Leitungs-, Mineral- und Quellwasser?

Wasser ist nicht gleich Wasser

Mineralwasser wird aus natürlichen Quellen gewonnen und direkt am Quellort in Flaschen abgefüllt. Es handelt sich dabei um Regenwasser, das über lange Zeit durch kleine Risse und Spalten durch den Boden in die Tiefe gesickert ist. Auf seinem Weg in tiefere Erdschichten löst es Mineralien aus den verschiedenen Gesteinsschichten heraus. Die verschiedenen Mineralwässer schmecken so unterschiedlich, weil die Zusammensetzung und Konzentration der Mineralien, aber auch der Kohlensäure variiert. Abhängig von der Gesteins- und Bodenart befinden sich unterschiedliche Mineralien im Wasser. In vulkanischen Gebieten kommt natürliche Kohlensäure hinzu, die aus dem Erdinneren aufsteigt und sich ebenfalls im Mineralwasser anreichert.

Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel, das in Deutschland amtlich zugelassen wird. Ihm darf Kohlensäure zugesetzt oder entzogen, sowie Eisen und Schwefel entfernt werden. Die entsprechenden Angaben 'natürliches Mineralwasser', 'mit Kohlensäure versetzt' oder 'enteisend' findet man auf den Etiketten der Flaschen.

Quellwasser stammt wie Mineralwasser aus natürlichen Quellen. Es muss jedoch keine Mineralstoffe enthalten. Der Zusatz von Kohlensäure sowie der Entzug von Eisen und Schwefel sind wie beim Mineralwasser erlaubt.

Tafelwasser ist ein künstlich hergestelltes Produkt, das meist aus Leitungswasser als Grundsubstanz und weiteren Zutaten, wie zum Beispiel Meerwasser, Sole, Mineralstoffen und Kohlensäure besteht. Es gibt keine Anforderungen an den Mineralstoffgehalt oder die Behandlungsmethoden.

Sodawasser ist ein Tafelwasser mit mindestens 570 mg Natriumhydrogencarbonat pro Liter sowie Kohlenstoffdioxid.

Heilwasser ist ein ursprünglich reines natürliches Wasser, das außerdem heilende, krankheitslindernde oder -verhütende Eigenschaften besitzt. Seine Wirksamkeit ist wissenschaftlich nachgewiesen. Heilwasser zählt nicht wie Mineral-, Quell- und Tafelwasser zu den Lebensmitteln, sondern unterliegt dem Arzneimittelgesetz. Es ist nicht verschreibungspflichtig und kann von gesunden Erwachsenen dauerhaft verwendet werden, da es sich um ein mild wirkendes Naturheilmittel handelt. Beachten Sie aber die Zusammensetzung und Menge an Mineralstoffen.

Ist Mineralwasser gesünder als Leitungswasser?

Ob es für die Gesundheit besser ist, jeden Tag Mineralwasser statt Leitungswasser zu trinken, ist bislang noch strittig. Fakt ist, dass ein gesunder Mensch alle lebensnotwendigen Mineralstoffe mit einer ausgewogenen Ernährung aufnehmen kann. Darum besteht also eigentlich kein Grund, allein für die Aufnahme von Mineralstoffen teures Mineralwasser zu kaufen. Zudem bezweifelt die Wissenschaft, dass der Körper die grob gelösten Mineralstoffe aus Mineralwasser überhaupt vollständig verstoffwechseln kann. Unser Fazit: Zu einer gesunden Lebensweise können Sie vor allem mit der richtigen Ernährung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr beitragen - ob mit Mineral-, Heil-, Quell- oder Leitungswasser ist dabei zweitrangig.

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